Biblia 1.4.6 - Literaturverwaltung
Inhalt
Für die
Version 1.4 habe ich das Programm grundlegend überarbeitet.
Eine Reihe von Änderungen betrifft die
Benutzeroberfläche:
- Das Hauptfenster des Programms
(Screen-Shot) wurde sehr stark erweitert:
Es enthält nun die Ergebnistabelle für Abfragen und alle Funktionen
für die Erstellung von Literaturlisten.
Abfragen über ein Feld können jetzt direkt im Hauptfenster eingegeben
und ausgeführt werden.
- Das Literaturabfrage-Fenster
(Screen-Shot), das nun über Menüpunkt
"Erweiterte Abfrage" aufgerufen wird, ist einfacher und
klarer aufgebaut.
Es dient nur noch zur Definition verschiedener Typen von kombinierten
Abfragen. Das Abfrage-Ergebnis wird anschließend im Hauptfenster
angezeigt.
Außerdem habe ich die Registerseite Standardabfrage überarbeitet.
Hier können nun die Feldnamen aus einem Kombinationsfeld ausgewählt
werden.
- Es ist jetzt möglich zwischen mehreren Datenbanken zu
wechseln, ohne das Programm neu starten zu müssen.
Außerdem wurde die Datenbankstruktur erweitert:
- Einzelne Literaturangaben können nun mit beliebig vielen
Dateien verknüpft werden (Screen-Shot).
Das können z. B. eigene Exzerpte (auf der lokalen Festplatte) oder
auch Texte aus dem Internet sein (z.B. Rezensionen oder
Original-Dokumente).
- Die Tabelle für Zeitschriften und Reihen wurde um ein Feld
"InternetAdresse" ergänzt (Screen-Shot).
Darin kann die Internetadresse der jeweiligen Reihe eingegeben werden.
Beim Erzeugen einer HTML-Liste der Zeitschriften und Reihen wird dann
die Abkürzung der Reihe mit der passenden Internetadresse verknüpft.
Außerdem gibt es nun ein Feld Bemerkungen für Notizen zu den einzelnen
Reihen.
- Schließlich habe ich die Änderung der Datenbankstruktur dazu
genutzt, einige interne Verbesserungen vorzunehmen.
Der Hauptschlüssel für die Literatur-Tabelle (die jetzt "lit.db"
heißt) ist nun ein einfaches Integer-Feld.
Neue Schlüssel werden mit Hilfe der Tabelle "lit.id",
die den jeweils nächsten freien Schlüssel enthält, erzeugt.
Außerdem wurden die meisten Feldnamen so verändert, dass sie in einer
SQL-Anweisung ohne Anführungszeichen angegeben werden können.
Die Änderungen an der Datenbankstruktur haben allerdings zur Folge,
dass Datenbanken, die mit älteren Versionen von Biblia erstellt wurden,
nicht ohne Weiteres weiterverwenden werden können.
Anwender von älteren Versionen müssen ihre Datenbanken daher zuerst mit
dem Hilfsprogramm "dbupdate.exe"
an die neue Datenbankstruktur anpassen.
Es steht unter der Adresse
http://www.stefanluecking.de/biblia/dbupdate.bin.exe
zum Download zur Verfügung.
Ich habe die Änderung der Internetadresse dazu genutzt, einige
Verbesserungen vorzunehmen:
- Für das Erstellen von Literaturlisten im HTML-Format gibt es nun
ein eigenes Dialogfenster, in dem sich einige zusätzliche Einstellungen
vornehmen lassen (Screen-Shot).
- Die Registerseite "Bibelstellen" im Literaturabfrage-Fenster
bietet nun drei Optionen, mit denen genauer festgelegt werden kann, wie
das Programm nach Bibelstellen sucht
(Screen-Shot).
- Beim Einfügen eines neuen Datensatzes geht der Cursor automatisch
zum ersten Feld des Datensatz, im Literatureingabe-Formular zum Feld
"Autor", im Eingabeformular für Zeitschriften und Reihen
zum Feld "Abkürzung".
- In die Hilfedatei habe ich einen Überblick über die im Programm
gültigen Tastenkombinationen (Shortcuts) eingefügt.
Außerdem sind die folgenden Fehlerkorrekturen enthalten:
- In einigen Dialogfenstern gab es doppelte Hotkeys, die ich
beseitigt habe.
- Das Titelfeld ließ nur die Eingabe von 150 Zeichen zu,
obwohl das entsprechende Datenbankfeld 180 Zeichen groß ist.
- In der Hilfedatei waren einige Tastenkürzel falsch angegeben.
Dieses Release enthält neben kleinere Korrekturen die folgenden
Verbesserungen:
- Die Formatierungen im Bemerkungen-Feld werden nun korrekt in
HTML konvertiert.
- Beim Export nach WordPerfect überprüft das Programm nun,
ob in der Formulardatei ein Kopftext vorhanden ist oder nicht.
Man kann jetzt also auch Formulardateien ohne Kopftext verwenden.
- Ich habe ein Kontextmenü für die Ergebnis-Tabelle ergänzt.
- Wenn man vom Literatureingabe-Formular aus das Fenster für
Nachschlage-Tabellen aufruft, wird die zum Kontext passende
Nachschlage-Tabelle geöffnet.
- Das Dialogfenster Wortlisten kann nun auch vom Standort-Feld
aus aufgerufen werden.
Es ist deshalb nun möglich den Standort aus einer Liste auszuwählen.
Wenn man diese Funktion mit einer bestehenden Datenbank zum ersten
Mal verwendet, erscheint die Fehlermeldung, dass keine passende
Wortliste existiert.
Hier einfach auf OK klicken. Es wird eine leere Liste angezeigt.
Sobald man hier einen Eintrag hinzufügt, wird eine neue Wortliste
für Standorte angelegt.
Für die Weiterentwicklung des Programms freue ich mich über
Verbesserungsvorschläge und Fehlermeldungen. Einfach eine E-Mail an
support@stefanluecking.de.
Diese Version enthält die folgenden Verbesserungen und Erweiterungen:
- Groß-/Kleinschreibung bei Abfragen
Die Suchfunktion im Hauptfenster unterscheidet nicht mehr zwischen
Groß- und Kleinschreibung.
Im Dialogfenster für erweiterte Abfragen kann man bei der
Standardabfrage festlegen, ob zwischen Groß- und Kleinschreibung
unterschieden werden soll.
Außerdem wurden die Operatoren "beginnt mit" und
"ist wie" ergänzt. Der Operator "ist wie"
entspricht dem SQL-Befehl LIKE, d.h. man kann das Prozentzeichen %
als Platzhalter für mehrere Zeichen verwenden und den Unterstrich _
als Platzhalter für ein einzelnes Zeichen.
- Export als kommabegrenzte Textdatei (CSV)
Man kann Abfrage-Ergebnisse jetzt auch als kommabegrenzte Textdatei
(csv = "comma separated values") speichern.
Dieses Format dürfte für die meisten Anwendungen verwendbar sein.
Zu beachten ist, dass beim Export in dieses Format Zeilenumbrüche
in Leerzeichen umgewandelt und alle Anführungszeichen gelöscht
werden, weil diese sonst als Feldbegrenzung interpretiert würden.
Deshalb gibt es zusätzlich das Format Text mit Tabulatoren.
Hier werden die einzelnen Felder durch Tabulatoren abgegrenzt,
so dass die in der Literaturangabe eingegebenen Anführungszeichen
erhalten bleiben.
- Literaturliste in Microsoft Word
Auch für Literaturlisten in Microsoft Word wird jetzt das
CSV-Format verwendet. Damit müssten auch die Sonderzeichen
korrekt dargestellt werden.
- Import von Literaturangaben
Das Dateimenü enthält zusätzlich den Befehl "Importieren".
Damit lassen sich Literaturangaben, die vorher aus Biblia als
Paradox-Tabelle exportiert wurden, wieder importieren, d.h. die
Importdatei muss die gleiche Struktur aufweisen wie die Haupttabelle
"lit.db" von Biblia.
Um Daten von einer Biblia-Datenbank zur anderen zu transferieren,
kann man z.B. die Abfrage "Heute bearbeitete Literatur
ausführen" und das Ergebnis als Paradox-Tabelle speichern.
Nun kann man die Dateien der Paradox-Tabelle auf den anderen Computer
kopieren und die Daten mit der Importfunktion einlesen.
- SQL-Editor
Das Extras-Menü enthält einen neuen Eintrag "SQL-Editor".
Damit wird ein Fenster geöffnet, mit dem SQL-Anweisungen bearbeitet
und ausgeführt werden können.
Dieses Fenster ist vor allem dazu gedacht, mit den SQL-Befehlen
UPDATE, DELETE und INSERT globale Änderungen an der Datenbank
vorzunehmen.
- Memo-Felder in Tabellen
Im Bearbeitungsfenster für Nachschlagetabellen gibt es nun die
Möglichkeit, Memo-Felder anzusehen und zu bearbeiten. Damit kann
man z.B. Informationen zu biblischen und außerkanonischen Büchern
speichern.
- Vorgabe für formatierte Abstracts
Unter "Extras - Optionen" kann man nun eine Vorgabe dafür
festlegen, ob der Text im Bemerkungen-Feld formatiert (als RTF)
oder unformatiert gespeichert wird.
© Diese Seite wurde erstellt von Stefan Lücking.
Aktualisiert am 10. Mai 2002.